Content erzeugen

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Inhaltsverzeichnis

Kurzbeschreibung

Beim Teilprozess-Schritt der Content-Erzeugung (Bestandteil des Kerngeschäftsprozess Content-Produktion) wird Content

  • durch einen Urheber extern (wovon die unten folgende Beschreibung des Teilprozess-Schrittes ausgeht) oder
  • durch einen Lektor oder Redakteur intern erzeugt.

Der externen Erzeugung des Content liegt in der Regel ein Vertrag zugrunde (siehe Urhebervertrag abschliessen). Dabei kann es sich sowohl um die

  • Beauftragung für die Erstellung von Einzel-Content (Text, Bild, Ton etc.) oder
  • Beauftragung von ganzen Manuskripten, Filmen etc. handeln.

Auch bei interner Erzeugung des Content sollte die Erstellung durch einen explizit erstellten Auftrag für Lektor oder Redakteur beauftragt werden. Oft werden Aufträge für die Content-Erzeugung implizit erstellt, etwa

  • wenn durch die Heftplanung freigegebene Artikel in einer Zeitschriften-Redaktion durch den Redakteur selbst geschrieben werden sollen oder
  • Lektor oder Redakteur ein Bild selbst fotografieren sollen.


Detail-Beschreibung des Standard-Prozesses


Ablauf des Standard-Prozesses



Best Practice Beispiel des Standard-Prozesses

Best Practice "Content erzeugen"

Ist-Zustand: Beschreibung

Ist-Zustand: Verbreitete Schwachstellen

  • Die Erzeugung des Content erfolgt ohne bindende Richtlinien (etwa Autoren-Richtlinien) und/oder
  • Die Urheber kennen keine Content-Konventionen oder sie halten sich nicht daran.
  • Beides führt dazu, dass Urheber den Content
    • in unterschiedlichsten Formaten
    • mit unterschiedlichsten Strukturen
    • mit unterschiedlicher Bild-Verknüpfung liefern etc. 
  • Der Nachbearbeitungsaufwand für Content ist hoch
  • Die Dauer für die Annahme und Kontrolle des erzeugten Content ist hoch und kann nur durch Menschen vorgenommen werden.
  • Eine automatisierte Annahme des Content ist nicht möglich. 

Best Practice: Beschreibung

Best-Practice: Nutzen

  • Der Urheber erzeugt den Content nach festgelegten Standards und Content-Konventionen.
  • Der Mindeststandard für die Erzeugung von Content ist
    • Der Verlag stellt dem Urheber neben entsprechenden Richtlinien auch Templates (z.B. für word) bereit, in denen der Urheber den Content erzeugt.
    • Der Urheber übergibt den Content über eine vom Verlag bereitgestellte Übergabestelle (z.B. ein Internet-Portal)
  • Bei der Best Practice allerdings arbeitet der Urheber, auch der externe, im Content Management System des Verlages,
    • welches er über Internet aufrufen kann und
    • in welchem er den Content direkt für die weitere Bearbeitung bereitstellt.
  • Die Einhaltung von Richtlinien und Content-Konventionen macht eine automatisierte Prüfung bei der Annahme des Content erst möglich.
  • Die Übergabe erzeugten Content über ein Portal beschleunigt den Ablauf.
  • Die Nutzung des verlagseigenen CMS stellt Content nahezu in Echtzeit für die Verwendung im Verlag bereit. 

Best Practice: Voraussetzungen

Best-Practice: Investment

  • Definition und Bereitstellung von Autoren-Richtlinien
  • Definition und Bereitstellung von Content-Konventionen
  • Bereitstellung von Templates für Urheber
  • Einsatz eines  Content Management Systems, das im Internet von Urhebern aufgerufen und genutzt werden kann.
  • Direkte Kosten:
    • Entwicklung von Autoren-Richtlinien, Content-Konventionen und Templates
    • Content Management System
    • Internet-Nutzbarkeitn des CMS
  • Indirekte Kosten
    • Gewinnen der Urheber
      • für Beachtung der Richtlinien und Content-Konventionen
      • für die Nutzung der Templates
      • für die Nutzung des CMS
    • Schulung der Urheber in Fragen der Anwendung von
      Templates oder des CMS
Persönliche Werkzeuge