Content suchen

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Inhaltsverzeichnis

Kurzbeschreibung

Der Teilprozess-Schritt "Content suchen" ist Bestandteil des Kerngeschäftsprozess Content-Produktion. In diesem Teilprozess-Schritt Lektorat und Redaktion suchen nach Content (Texte, Bilder u. a.) in unterschiedlichsten Quellen (heute meist über Internet in Datenbanken). Die intensive Suche nach Content ist vor allem notwendig bei der Produktion von

  • Zeitschriften,
  • Nachschlagewerken,
  • Kunstbüchern etc.


Detail-Beschreibung des Standard-Prozesses


Ablauf des Standard-Prozesses


Best Practice Beispiel: Bildablauf

Verbreitete Schwachstellen des Bildablaufs

Ist-Zustand: Beschreibung Ist-Zustand: Verbreitete Schwachstellen
  • Motiv-/Bildwünsche der Redaktion werden telefonisch oder per eMail an Agenturen oder andere Bildlieferanten versandt
  • Auswahllisten an Bildern (in PDF-Files) kommen nach 1-2 Tagen in die Redaktion
  • Auswahl der Bilder in der Auswahlliste durch Ankreuzen
  • Rückversand der Auswahlliste per eMail zu den Bildlieferanten
  • Originaldaten kommen auf einer DVD, in der Regel nach 2 - 4 Tagen in die Redaktion
  • Jede Redaktion arbeitet unterschiedlich, was eine Vereinheitlichung des Ablaufs schwer macht.
  • Der Aufwand für die Suche nach Bildern und deren Auswahl kann mehrere Stunden betragen.
  • Die Durchlaufzeit von Formulierung des Bild-Wunsches bis zur Ankunft des verwendbaren Bildes kann über eine Woche betragen.
  • Häufig entsteht vor Redaktionsschluß hoher Stress, da nicht alle Bilder vorhanden sind.
  • Die Lizenzkosten je Bild sind hoch, da kleine Stückzahlen an Bildern bei einer grossen Zahl von Lieferanten bezogen werden.


Tabelle: Ist-Zustand / Schwachstellen


Best Practice - Definition des Bildablaufs

Best Practice: Beschreibung Best Practice: Nutzen
  • Einheitlicher Ablauf für die Bildsuche und -beschaffung für alle Redaktionen ist eingerichtet (Jede Redaktion des Verlages arbeitet in vergleichbarer Weise).
  • Die Bildsuche erfolgt über Internet.
  • Die Auswahl der Bilder wird in den Bilddatenbanken (Media Asset Systemen) der Bildlieferanten durchgeführt.
  • Bestellung der Bilder wird ebenfalls in der Bilddatenbank der Bildlieferanten ausgelöst.
  • Die Auftragsnummer des Bildlieferanten wird in das eigene Content Management System übernommen.
  • Die hochaufgelösten Bilder können, bei entsprechendem Rahmenvertrag vom Bildlieferanten heruntergeladen werden und stehen für die Bearbeitung im Verlag zur Verfügung.
  • Standardisierte Abläufe und entsprechende Technik-Unterstützung können zu halbierten Prozesskosten führen.
  • Die Durchlaufzeit von Entstehen des Bildwunsches bis zur Verfügbarkeit des hoch aufgelösten Bildes in der Redaktion kann im Minutenbereich liegen.
  • Bei Reduzierung der Zahl von Bildlieferanten können die Lizenzkosten je Bild deutlich gesenkt werden.


Tabelle: Best Practice Beschreibung / Nutzen


Best Practice - Voraussetzungen und Investment

Best Practice: Voraussetzungen Best Practice: Investment
  • Konzentration auf wenige Bildlieferanten
  • Neue Rahmenverträge mit den Bildlieferanten
  • Internet-Zugang zu den bildhaltenden Systemen der Bildlieferanten
  • Einsatz eines Media Asset Systems oder/und Content Management System im Verlag
  • Bereitschaft der Redakteure zur Arbeit mit den genannten Systemen; eventuell Änderung des Redaktions-Statuts
  • Anhörung des Betriebsrates
  • Direkte Kosten
    • Media Asset System
    • Content Management System
    • Internet-Zugang
    • Schulung der Redakteure
  • Indirekte Kosten
    • Verhandlung mit Agenturen
    • Projektmanagement im Verlag
    • Anhörung des Betriebsrates


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