Kerngeschäftsprozess Content-Produktion

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Standard-Prozess von der Idee bis zur marktfähigen Erzeugung von Content; Beschreibung, Ablauf, Best-Case-Darstellungen

Inhaltsverzeichnis

Anforderungen an das Content Management in Verlagen

Überblick: Anforderungen

Produktdifferenzierung, insbesondere hin zu digitalen Produktformen, die ständige Aktualisierung von Produkten, und deren Beschickung in unterschiedlichste Publikationskanäle (Multi-Channeling) führen zu veränderten Anforderungen an das Management von Content. Die wichtigsten Anforderungen sind:

  • Content durchgängig digital vorhalten
  • Content granular beherrschbar machen
  • Content jederzeit publikationsfähig halten
  • Content wieder verwendbar vorhalten
  • Content findbar/suchbar machen
  • Content vertragsfähig gestalten
  • Content in seiner Wirtschaftlichkeit steuerbar machen

Eine detaillierte Darstellung der Anforderungen findet sich unter: Content Management Anforderungen


Entscheidende Voraussetzungen

Die beiden wesentlichen Voraussetzungen für ein optimales Content Management sind:


Das Ablaufmodell des Kerngeschäftsprozesses der Content-Produktion

Prozess-Modell (Ablauf der Teilprozess-Schritte)

Die Modellierung des Standard-Prozessmodells geht vom Content-Ablauf eines Fachverlages aus. Die beiden grundlegenden Anforderungen betreffen die Einbindung von fremden Dritten in den Geschäftsprozess:

  • Die Content-Erzeugung wird durch fremde Urheber durchgeführt (nicht im Verlag, etwa durch eine Redaktion)
  • Die Content-Aufbereitung wird durch fremde Dienstleister ausgeführt (nicht im Verlag; das Lektorat soll sich auf die inhaltliche Seite konzentrieren).

Abbildung: Standard-Ablauf des Content-Prozesses (orientiert am Fachverlag)


Grundannahmen der Modellierung des Standard-Prozesses

  • Die Erzeugung von Content wird ausserhalb des Verlages durch fremde Urheber erbracht.
  • Jeder Content, ob er von innerhalb des Verlages kommt oder von ausserhalb, erstmals den Verlag erreicht, wird einem Annahme-Prozess unterworfen. Nur in der Annahme geprüfter und freigegebener Content darf weiter verwendet werden.
  • Die Aufbereitung von Content in produktionsverwendbare Form wird durch fremde Dienstleister erbracht (bei Bildern durch Repro-Dienstleister).
  • Jeder Content, der von den Redaktionen der Herstellung zur Produktion übergeben wird, wird einem Vereinnahmungs-Prozess unterworfen. Nur in der Vereinnahmung geprüfter und freigegebener Content darf für die Produktion verwendet werden.
  • Content wird an jeder entscheidenden Station des Ablaufs in einem Content-Repository abgelegt, auf welches jeder Prozess-Beteiligte zugreifen kann.


Die Teilprozess-Schritte des Kerngeschäftsprozesses Content-Produktion im Detail

Der Kerngeschäftsprozess der Content-Produktion umfasst alle Teilprozesse mit ihren Teilprozess-Schritten, die zur marktfähigen Erzeugung von Content beitragen. Die wichtigsten Teilprozess-Schritte des Content-Prozesses sind:

Teilprozess: Content einkaufen

Teilprozess: Content bereitstellen Teilprozess:  Content vorbereiten

Teilprozess: Produktion durchführen


Tabelle: Teilprozess-Schritte der Content-Produktion



Das Steuerungsmodell des Kerngeschäftsprozesses Content-Produktion

Die Meilensteine im Ablauf

Nur jene, für die Steuerung des Geschäftsprozesses notwendigen Ereignisse wurden als Meilensteine in das Steuerungsmodell aufgenommen.


Abbildung: Meilensteine im Standard-Ablauf des Content-Prozesses (orientiert am Fachverlag)



Die Meilensteine des Content-Prozesses in Einzeldarstellung

Im Teilprozess

Content einkaufen

Im Teilprozess

Content bereitstellen

Im Teilprozess

Content vorbereiten

Im Teilprozess

Produktion durchführen



Tabelle: Einzeldarstellung der Meilensteine



Art der Modellierung des Kerngeschäftsprozesses Content-Produktion

Einfache Modellierung

Das Dynamisches Prozessmodell des Kerngeschäftsprozesses der Content-Produktion wurde in der Modellierung so einfach wie möglich gehalten:

  • Die Teilprozess-Schritte werden im Ablaufmodell in eine logische Folge gebracht.
  • Verzweigungen und Zusammenführungen wurden stark reduziert.
  • An den entscheidenden Stellen im Prozess werden die Meilensteine eingefügt.
  • Die beteiligten Abteilungen des Verlages und externe Prozessbeteiligte (insbesondere Dienstleister) werden in Form von waagerechten Swimlanes gezeigt. Durch diese swimlanes laufen die Teilprozess-Schritte.

Nähere Information zur Art der Modellierung siehe: Modellierung der Aufgabenkette


Flexibel in der Anpassbarkeit an unterschiedliche Verlags-Anforderungen

Das Standard-Prozessmodell kann schnell an unterschiedliche Anforderungen angepasst werden.



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