Logistik

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Das Deutsche Institut für Normung hat den Logistikbegriff definiert als "die Gesamtheit der Aktivitäten zum Herstellen, Sichern und Verbessern der Verfügbarkeit aller Personen und Mittel, die Voraussetzung, begleitende Unterstützung oder Sicherung für Abläufe innerhalb eines Systems sind."

Die Bundesvereinigung Logistik [1] definiert den Begriff wie folgt: "Logistik umfasst die ganzheitliche Koordination und Durchführung aller Informations- und Güterflüsse - von der Quelle bis zur Senke."

Die European Logistic Association (ELA) [2] wiederum beschreibt Logistik als das Zusammenspiel der Funktionen "... Organisation, Planung, Überwachung und Ausführung des Flusses von Gütern von der Entwicklung und Beschaffung über die Fertigung und Verteilung bis hin zum Endabnehmer,...". Das Ziel dieser logistischen Aktivitäten liegt nach der ELA darin, "... die Forderung des Marktes mit minimalen Kosten und minimalem Kapitaleinsatz zu erfüllen."

Ehrmann (1) definiert Logistik als "... die aus den Unternehmenszielen abgeleiteten planerischen und ausführenden Maßnahmen und Instrumente zur Gewährleistung eines optimalen Material-, Wert- und Informationsflusses im Rahmen des betrieblichen Leistungserstellungsprozesses..., wobei sich dieser von der Beschaffung von Produktionsfaktoren und Informationen über deren Bearbeitung und Weiterleitung bis zur Distribution der erstellten Leistungen erstreckt."

Nach Ehrmann ist es die Aufgabe der Logistik,

  • die richtige Menge,
  • der richtigen Objekte (Güter, Personen, Energie, Informationen),
  • am richtigen Ort (Quelle oder Senke) im System,
  • zum richtigen Zeitpunkt,
  • in der richtigen Qualität,
  • zu den richtigen Kosten

bereitzustellen (Die `seven rights´ der Logistik).


(1) Ehrmann, H.:, "Logistik", (Kompendium der praktischen Betriebswirtschaft), Kiehl, 1997, ISBN 3-470-47591-1

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