Prozess-Kennzahlen
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Kennzahlen dienen im Rahmen des Geschäftsprozess-Management der
- Entscheidungsunterstützung,
- Kontrolle (Soll-Ist-Vergleiche)und
- Steuerung der Abläufe.
Kennzahlen verdichten die aus den Prozessen stammenden Zahlen (Datenquellen können Verlags-Software, Workflow Management System, Rechnungswesen oder Controlling sein), wobei zu unterscheiden ist, zwischen
- absoluten Kennzahlen (z.B. Durchlaufzeit eines Auftragstyps absolut) und
- relativen Kennzahlen, die zwei absolute Größen miteinander ins Verhältnis setzen (z.B. durchschnittliche Durchlaufzeit je Auftrag).
Alle definierten Prozess-Kennzahlen bilden das Prozess-Kennzahlensystem. Im Idealfall ist dieses auf das Unternehmens-Kennzahlensystem abgestimmt.
Prozesskennzahlen werden v. a. gebildet mit den Bezugsgrößen
- Durchlaufzeit,
- Termintreue,
- Prozesskosten,
- Prozessaufwand und
- Qualität der Prozess-Ergebnisse.
Diese Bezugsgrößen werden häufig ins Verhältnis gesetzt zum Kostentreiber, welcher jenen Einflussfaktor darstellt, der die Bezugsgrößen des Teilprozesses entscheidend beeinflusst.

