Standardprozess
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Definition
Als Standardprozess wird ein Geschäftsprozess dann bezeichnet, wenn er
- in seiner Prozess-Architektur (Geschäftsprozess-Modell) stimmig und verständlich (transparent) definiert, und dadurch wiederholbar gemacht worden ist, durch
- die Bildung einer Prozess-Hierarchie, etwa durch die Beschreibung der Kerngeschäftsprozesse, Steuerungsprozesse und Unterstützungsprozesse
- die Zerlegung der Teilprozesse, vom Teilprozess-Schritt bis zur Aufgabe,
- die Definition der Beziehungen zwischen Teilprozessen und ihren Schnittstellen
- mit einheitlicher Terminologie beschrieben wurde
- in seiner Begrifflichkeit und Darstellungsweise,
- mit den zugrundeliegenden Notationen
- nach einheitlichen Regeln definiert ist
- den anzuwendenden Geschäftsregeln,
- einzusetzenden Dokumenten ( Checklists, Formularen etc.)
- mit Prozess-Kennzahlen überwachbar und nachprüfbar gehalten wird
- durch IT-Systeme optimal, in geplanter Weise unterstützt wird
- Anforderungen an die Unterstützung durch IT-Systeme liegen vor
- IT-Systeme sind auf den Prozess abgestimmt
- Der Geschäftsprozess läuft ganz oder teilweise durch die IT-Systeme.
Standardisiert und dennoch flexibel
Ein so definierter Prozess gehorcht zwar einem Standard, ist dennoch in hohem Maße flexibel:
- Die einzelnen Prozess-Module können nach Baukasten-Prinzip zusammengesetzt werden (flexibel konfigurierbar)
- Sie sind an unterschiedliche Gegebenheiten und Anforderungen in einem spezifischen Verlag anpassbar
Nutzen
Ein Standardprozess dient der Gestaltung einheitlicher und vergleichbarer Abläufe im Unternehmen mit den Zielen:
- Optimale Durchführung der Prozesse
- Die Kommunikation über die Geschäftsprozesse und ihre Durchführung erheblich zu vereinfachen
- Die Steuerbarkeit der Prozess in Punkte Durchlaufzeit und Ergebnis-Qualität zu verbessern
- Zielgeleitete und rationelle Optimierung der Prozesse
- Die Anpassung und die Gestaltung (z.B. das Modellieren) der Prozesse im Verlag zu vereinfachen (siehe auch: Prozess-Optimierung)
- den Aufwand für die Einführung neuer Prozess erheblich zu reduzieren (z.B. den Rollout eines Prozesses steuern zu können)
- Die Abstimmung mit dem Systemhaus, welches die Prozesse in der Software umsetzen soll, zu vereinfachen
- Meßbarkeit von Prozess-Verbesserungen möglich zu machen.

